Es zwitschert, bloggt, postet, teilt, pinnt und googelt… nichts ist derzeit so spannend wie die sozialen Netzwerke im Web 2.0. Facebook als aktueller Platzhirsch und Netzwerk N°1 scheint kaum Platz für Konkurrenz zu lassen. Oder vielleicht doch? Ein erstaunlicher Trend macht sich im Zuge der Smartphone-Revolution breit: Foto-Dienste wie Instagram, Pinterest und Tumblr erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – und auch twitter zwitschert munter weiter. Eine echte Chance im Web mit starken Bildern zu punkten!
Smart, Smarter, Smartphone!
Smartphones sind in! Seit 2010 hat sich die Anzahl der genutzten mobilen Endgeräte von 8,4 auf sagenhafte 31 Millionen fast vervierfacht. Schneller, besser, smarter – das sind die iPhones, Galaxies und Lumias von heute. Dabei werden nicht nur die Geräte selbst immer schneller und leistungsfähiger, auch die integrierten Kameras werden immer besser. Zu Ende die Zeiten von unscharfen und pixeligen Schnappschüssen, für viele ersetzt das Smartphone inzwischen die Digitalkamera. Praktisch, denn so kann jeder unterwegs tolle Fotos machen – und mit Hilfe vieler Apps auch gleich noch bearbeiten. Kaum verwunderlich also, dass auch mobile Netzwerke für Fotofans zur Zeit total im Trend liegen – und rasant wachsen.
Klick – Klick – GUCK!
Bitte recht freundlich – klick! und schon ist es passiert. Ein tolles Foto doch was nun? Mit der Facebook-Gemeinde teilen? Nunja, das ist für echte Fotofans eigentlich fast zu einfach. Lieber noch schnell in eine tolle Fotoapp laden, Filter und Lichteffekte anpassen und hochladen. Wohin? In ein soziales Netzwerk, in dem man solche Schnappschüsse neben Profiaufnahmen findet – und sie mit anderen Fotointeressierten teilen kann.
Tumblr – der Mikroblog
Der wohl älteste Dienst hierfür heißt Tumblr, ein Mikro-Blog ähnlich twitter, der den Mitgliedern erlaubt Inhalte wie Fotos, Videos, Audio-Dateien oder Zitate hochzuladen und auch zu rebloggen. Interessant ist – ähnlich wie bei twitter – das setzen von #Hashtags, nach denen Beiträge dann gezielt gesucht werden können. Im Gegensatz zu twitter liegt bei Tumblr der Fokus jedoch nicht auf den geschriebenen Buchstaben, sondern auf dem aussagekräftigen Bild. Registrierter Nutzer können bei Tumblr anderen folgen, Bilder als Favoriten markieren oder rebloggen. Dadurch werden Beiträge ohne Urheberrechtsverletzungen schnell verbreitet.
Pinterest – die virtuelle Pinnwand
Pinterest ist eine Art virtueller Pinnwand, an der angemeldete Nutzer ihre eigenen Bilder und auch die Fotos anderer Nutzer durch virtuelles „pinnen“ mit ihren Freunden teilen können. Inzwischen ist es sogar möglich Bilder von Websites auf der eigenen Pinwand zu veröffentlichen, viele Seiten verfügen neben einem Facebook- und twitter-Button inzwischen auch über eine Pinnfunktion bei Pinterest. Nutzer können Bilder an ihrer Wand nach Kategorien pinnen und bleiben über eine Übersichts-Pinnwand ständig auf dem Laufenden was ihre Freunde grade erleben oder im Netz gefunden haben.
Instagram – von Smartphones für Smartphones!
Apple-Jünger sind anders… darum waren sie auch die ersten bei denen die Instagram-App zu finden war. Diese Online-Foto-Community zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie NUR über die Smartphone-App nutzbar ist. Sind Tumblr und Pinterest auch am heimischen Computer abrufbar kann bei Instagram nur über ein Apple oder inzwischen auch Android-Gerät in vollem Umfang auf die hochgeladenen Bilder zugegriffen werden. Nutzer können ihre Bilder mit Hilfe der App mit verschiedenen Filtern bearbeiten, Unschärfen und Rahmen hinzufügen und die Bilder mit #Hashtags versehen, nach denen andere Nutzer sie suchen können.
Wer teilt gewinnt!
Ein Foto auf Instagram? Klasse, aber warum nicht auch mit den Freunden bei Facebook teilen und bei twitter bloggen? Oder wie wäre es auf der eigenen Homepage eine Integration der Tumblr-Mediatek per Plug-In zu schaffen? Wer teilt gewinnt im Netz – und wer geschickt seine Social Media Accounts an passenden Schnittstellen verbindet vervielfacht den Effekt seiner Bilder, Statusmeldungen und Neuigkeiten. Darüber hinaus ermöglichen diese Dienste einen Blick hinter die Kulissen. Stars und Promis posten Bilder aus ihrem Privatleben, Modefirmen lassen ihre Kunden einen ersten Blick auf die neue Kollektion während der Shootings werfen und Sterneköche verraten ihr neues Lieblingsrezept inklusive Schnappschuss-Handybild. Schnell und unterhaltsam – das ist das Erfolgsgeheimnis der Social Media Communities, die auch für Unternehmen interessant sind. Facebook hat gezeigt, wie Unternehmen durch clevere Kampagnen und gut konzipierte Fan-Pages in direkten Kontakt mit ihren Kunden treten können – und davon langfristig profitieren können. Ähnlich verhält es sich auch mit den Foto-Diensten, wer klug postet und vernetzt wird seine Fans damit erfreuen und langfristig binden. Manchmal sagt „ein Bild eben mehr als tausend Worten“!







































